Jedem Tierchen sein Plaisirchen
Wer in einer offenen Beziehung lebt, der erklärt seine Welt gerne den Anderen als die freiere, qualitativere, intensivere – kurz die bessere Art des Lebens. Die meisten werden beide Welten kennen. Bei mir war es eine längere Entwicklung. Wahrlich ein dunkles Tal aus dem ich kam - Sex-Mystifizierung und mangelndes Selbstvertrauen verdunkelten mein Leben (gestern "Luther" angeschaut :-). Erst die bedingungslose Liebe vermochte meine Defizite größtenteils aufzufüllen. Wegen dieser Verringerung meines Mühsals würde ich mein jetziges Leben im Lichte der eigenen Bedürfnisse auch als das bessere ansehen. Allerdings erst mal nur hinsichtlich meines eigenen Weges als besser. Mein Leidensdruck war groß genug, so dass ich meine Einstellung ändern wollte, musste.
Hiermit danke ich meiner Allerliebsten, die das erst möglich gemacht hat. Und das kommt ja dann auch noch hinzu. Erst mal den Richtigen/die Richtige finden, der/die die Offenheit mit einem teilt.
Deswegen: jedem Tierchen sein Plaisirchen
Das eigene Leben auf die Reihe zu bekommen, ist für jeden ein tägliches Auf und Ab. Sex, freie Liebe und alles ähnlich "Befreiende" ist nur eine kleine Facette des Vegetierens. Es soll auch Menschen geben, die nicht 42mal in der Minute an den Sinn des Lebens (Sex;-) denken, eben einfach andere Prioritäten haben. Es soll auch nicht jeden stören, wenn er monogam leben darf, muss – hab' ich mal gehört oder gelesen.
These: Die meisten Menschen leben deswegen in einer monogamen Beziehung, weil der Kontakt mit anderen unglaublich kompliziert (vielleicht nicht ganz das richtige Wort: anstrengend, unkontrollierbar, stressig, aufregend, usw.) für die Meisten ist.
Dass sich die Mehrheit der Menschen nicht für Sex interessieren, das kann ich einfach nicht glauben, hahaha.
Hiermit danke ich meiner Allerliebsten, die das erst möglich gemacht hat. Und das kommt ja dann auch noch hinzu. Erst mal den Richtigen/die Richtige finden, der/die die Offenheit mit einem teilt.
Deswegen: jedem Tierchen sein Plaisirchen
Das eigene Leben auf die Reihe zu bekommen, ist für jeden ein tägliches Auf und Ab. Sex, freie Liebe und alles ähnlich "Befreiende" ist nur eine kleine Facette des Vegetierens. Es soll auch Menschen geben, die nicht 42mal in der Minute an den Sinn des Lebens (Sex;-) denken, eben einfach andere Prioritäten haben. Es soll auch nicht jeden stören, wenn er monogam leben darf, muss – hab' ich mal gehört oder gelesen.
These: Die meisten Menschen leben deswegen in einer monogamen Beziehung, weil der Kontakt mit anderen unglaublich kompliziert (vielleicht nicht ganz das richtige Wort: anstrengend, unkontrollierbar, stressig, aufregend, usw.) für die Meisten ist.
Dass sich die Mehrheit der Menschen nicht für Sex interessieren, das kann ich einfach nicht glauben, hahaha.
Schwinger - Do, 3. Nov, 11:06
2 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
promisc - Do, 3. Nov, 11:18
Soso, dann vegetiere ich also ;-)
Schwinger - Do, 3. Nov, 12:54
Vegetabilien
Wir, die wir so wahnsinnig frei sind, vegetieren natürlich viel weniger, gell - aber Du wirst doch Deine (siehe erstes Zitat unten) pflanzliche Natur nicht verleugnen wollen ;-)
Zitate, dem Internet sei Dank:
Es gibt ohne Zweifel drei Naturen im Menschen; eine Pflanzennatur, die sich begnügt zu vegetieren, eine tierische, die zerstört, und eine geistige, die schafft. (Quelle: Hermann Fürst von Pückler-Muskau - Briefe eines Verstorbenen / Einundzwanzigster Brief (1))
Wer Menschen kennt, der kennt auch die Vegetabilien, weil nur sehr wenig Menschen leben - und viele, unzählige aber nur vegetieren. (Quelle: Johann Nepomuk Nestroy - Der Talisman / I. Akt, 13. - 17. Szene)
Zitate, dem Internet sei Dank:
Es gibt ohne Zweifel drei Naturen im Menschen; eine Pflanzennatur, die sich begnügt zu vegetieren, eine tierische, die zerstört, und eine geistige, die schafft. (Quelle: Hermann Fürst von Pückler-Muskau - Briefe eines Verstorbenen / Einundzwanzigster Brief (1))
Wer Menschen kennt, der kennt auch die Vegetabilien, weil nur sehr wenig Menschen leben - und viele, unzählige aber nur vegetieren. (Quelle: Johann Nepomuk Nestroy - Der Talisman / I. Akt, 13. - 17. Szene)



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